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Folge # 130
September 1997

Astronomische Informationen für Mitglieder und Freunde des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut
Informationstelefon: 07662 / 8297
STERNWARTE GAHBERG

Totale Mondfinsternis am 16. September

Wie kommt es zu einer Mondfinsternis

Wie jeder Körper, der von der Sonne angestrahlt wird, wirft auch unsere Erde einen Schatten in den Weltraum. Jede Nacht befinden wir uns sozusagen im Schatten unserer Erde. dieser Schatten, den unsere Erde in den Weltraum wirft, ist ein spitzer Kegel, wie wir es auf dieser Skizze sehen. Der Mond, der unsere Erde einmal im Monat umläuft wandert nun gelegentlich (1 bis 2mal im Jahr) durch diesen Schatten hindurch.

dies kann immer nur bei Vollmond geschehen, denn dann steht die Erde zwischen dem Mond und der Sonne. Vom Mond aus gesehen schiebt sich die Erde vor die Sonne.

Eine Mondfinsternis ist also eigentlich eine Sonnenfinsternis auf dem Mond. Durch die Neigung der Mondbahn zur Erdbahnebene, läuft der Mond normalerweise bei Vollmond über oder unter diesem Erdschatten vorbei. Nur gelegentlich (dies kann man lange Zeit im voraus genau berechnen) zieht er auf seiner Bahn für 2 bis 3 Stunden durch diesen Erdschatten.

Je nachdem ob er dabei völlig in den Kernschatten der Erde eintaucht, oder nur teilweise, spricht man von einer totalen oder von einer partiellen Mondfinsternis. Obwohl der Mond in den Kernschatten der Erde eintaucht, wird er nicht völlig abgedunkelt. In der Atmosphäre der Erde umgelenktes Sonnenlicht erreicht den verdunkelten Mond und hellt ihn entsprechend auf. Mondfinsternisse sind also relativ seltene Himmelsereignisse.

Mondfinsternis DiagrammAnscheinend spielen atmosphärische Umstände eine große Rolle, wie hell bzw. dunkel der Mond während der totalen Verfinsterung ist. Ein Zusammenhang mit erfolgten Vulkanausbrüchen scheint gegeben. So waren in vergangenen Jahren die Mondfinsternisse immer besonders dunkel, wenn einige Zeit vorher ein Vulkan aktiv war und insbesondere viele Schwefelgase freigesetzt hat.


die "Helligkeit" von Mondfinsternissen werden in einer Stufenskala nach Danjon wie folgt angegeben:

  • L=0 sehr dunkle Finsternis, fast unsichtbarer Mond,
  • L=1 dunkle Finsternis, Mond grau bzw. bräunlich, kaum Einzelheiten am Mond
  • L=2 Mond dunkelrot bis rostfarben, relativ helle Randbereiche des Erdschattens
  • L=4 Mond kupferrot bis orangerot, Randbereiche des Erdschattens bläulich und hell

Versuchen Sie selbst die Helligkeit dieser Finsternis einzustufen und geben Sie uns ihr Ergebnis bekannt.

Normalerweise sind in einer Vollmondnacht nur die hellsten Sterne zu sehen, doch während einer Mondfinsternis wird der Mond so dunkel, daß nun wieder der Sternenhimmel zur Geltung kommt. Unmittelbar neben dem Mond sind dann auch schwächere Sterne zu sehen. diese Konstellation bietet gute Fotomotive um Mond und Sternenhimmel gemeinsam abzulichten.

Fotografieren Sie die Mondfinsternis

Herr Hermann Koberger, Zipf, hat uns für all jene, die versuchen wollen die Mondfinsternis zu fotografieren, eine Belichtungshilfe zur Verfügung gestellt. Zur Fotografie einer Mondfinsternis wird unbedingt Farbmaterial empfohlen. Besonders bewährt hat sich in der Vergangenheit Kodak Ektachrome 200 Diafilm. Zur Benützung der Belichtungstabelle: Wählen Sie zuerst ihre Filmempfindlichkeit (DIN oder ASA) aus. In unserem Beispiel 18 DIN oder 50 ASA. die drei schrägen Linien sind für die verschiedenen Phasen der Mondfinsternis ausschlaggebend.

Man sollte aber nicht am Film sparen und mehrere variierende Aufnahmen machen. Doch zurück zu unserem Belichtungszeitbeispiel. Ausgehend von der Filmempfindlichkeit folgen wir der senkrechten Linie (1) bis zur jeweils entsprechenden schrägen Linie. In unserem Beispiel ist der Mond noch in der partiellen Phase, daher nehmen wir die oberste Linie. Vom Schnittpunkt der senkrechten und der schrägen Linie. Nun fahren wir nach links entlang der waagerechten Linie (2), bis diese waagerechte Linie die senkrechte Linie trifft, die unserer verwendeten Blende entspricht. Von diesem Schnittpunkt aus fahren wir schräg nach links oben (3), wo wir dann am linken Rand unserer Tabelle die entsprechende Belichtungszeit finden. (" = Sekunden, ´ = Minuten). Kleine Variationen von dieser Zeit auf und ab sind sehr zu empfehlen.

Belichtungsnomogramm


Verlauf der Finsternis

diese Finsternis ereignet sich in den frühen Abendstunden des 16. September. Bei Mondaufgang um ca. 19.30 MESZ hat die Finsternis bereits begonnen.

die ungefähren Zeiten für Ein- und Austritte in Halb- und Kernschatten können Sie der nebenstehenden Skizze entnehmen. Bitte beachten Sie, daß die Angaben in MEZ gehalten sind, und Sie eine Stunde hinzuzählen müssen um die Sommerzeit zu erhalten.

Finsternis Verlauf

Sonderführung anläßlich der Mondfinsternis

Bitte beachten Sie, daß die Sternwarte Gahberg nur zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich ist, da von Mitgliedern fotographische Arbeiten durchgeführt werden. Bitte beachten Sie folgende Punkte, wenn Sie die Mondfinsternis vom Gahberg aus beobachten wollen:

Achtung!
  • Stellen Sie Ihr Auto, wenn möglich, schon am Parkplatz des Gasthofes "Kogler" ab, und fahren Sie nicht bis zur Sternwarte.
  • Verwenden Sie bitte kein Fernlicht am Plateau des Gahbergs, da das Licht die Arbeit der Sternwarte unmöglich macht.
  • Bitte versuchen Sie nicht in den abgesperrten Bereich der Sternwarte zu gelangen.

    Wir bitten um Ihr Verständnis und danken im Voraus

    das Sternwartenteam


CCD Workshop Einladung


Perseiden-Meteorstrombeobachtungen 1997

von Erwin Filimon

Wir konnten im August 1997 dank des günstigen Wetters die beiden interessantesten Nächte des Perseidenmeteorstromes erfolgreich von der Sternwarte Gahberg aus beobachten. Vom 11. auf den 12. und vom 12. auf den 13. August beobachtete von der Sternwarte Gahberg aus eine Beobachtergruppe die Sternschnuppen. Am 11./12.8. beobachteten Erwin Filimon, Georg Emrich, Wolfgang Hubinger, Hannes Schachtner, Hartmut Schuller, Wolfgang Piracher, Robert Orso, Ilse-Dore Brodmann-Schmidt, Christoph Kaltseis, Klaus Eder und einige Besucher und am 12./13.8. beobachteten Erwin Filimon, Georg Emrich, Wolfgang Hubinger, Hannes Schachtner, Klaus Eder , Wolfgang Piracher, Robert Orso und Gerhard Neuhofer. Mag. Anton Kellner beobachtete alleine in der Nacht vom 12./13.8.97 in der Zeit von 2.00 bis 3.00 Uhr 60 Meteore.

Neben der visuellen Beobachtung und Zeitnehmung mit einem tragbaren PC und einem von Mag. Anton Kellner, nach einem Entwurf von Erwin Filimon, entwickelten PC-Programm wurden auch mit 10 Kameras auf der ALT-AD-6 Montierung und auf weiteren Stativen auch fotografische Meteoraufnahmen gemacht.

Beobachtungsmethode: Unsere Ergebnisse sind ein Gruppenergebnis, wie wir es seit dem Jahr 1980 bei den Perseiden durchführen. Jeder Beobachter übernimmt einen Beobachtungssektor, wobei damit der gesamte sichtbare Himmel abgedeckt wird. Von der Sternwarte Gahberg aus ergibt sich allerdings eine Abdeckung des Sternenhimmels von ca. 20 % durch Bäume, Sternwarte und Gelände.

Sieht ein Beobachter eine Sternschnuppe, so erfolgt dies mit Rufmeldung "Meteor" bzw. wenn der Meteor gleich als Perseid erkannt wird "Perseid". Der Zeitnehmer braucht nur auf irgendeine Taste der Computertastatur zu drücken und der Computer speichert die Zeit, es wird nun noch die Helligkeit eingegeben und die Stromzugehörigkeit. Da es in rund 50 % aller Fälle ein Perseid mit einer Helligkeit von +3 m ist, ist dieser Wert als Vorgabe im PC eingegeben - nur Abweichungen davon müssen mit der Tastatur eingegeben werden. Doppelsichtungen scheinen nur als ein Meteor im Protokoll auf. Unser Ergebnis entspricht also der Zahl aller tatsächlich vom Gahberg aus beobachteten Meteore. Auf die Schätzung der Nachleuchtdauer wurde heuer verzichtet.

Wetter:  In beiden Beobachtungsnächten war das Wetter gleich gut. Grenzgröße ca. 5.8 m und keine Störungen durch Wolken. Mit den Beobachtungen wurde erst begonnen, als das Mondlicht nicht mehr störte.Perseid


Hier nun unsere visuellen Beobachtungsergebnisse

  11./12. August 97 12./13.August 97

Anzahl der Beobachter

10

8

Beobachtungen von ... bis ...

23.00 bis 3.10 Uhr

0.50 bis 4.30 Uhr

Beobachtungszeit in Minuten

250

220

Anzahl aller beobachteten Meteore

343

518

Anzahl der sporadischen u. anderer Ströme

55

37

Anzahl der Perseiden und % an allen

288 = 84 %

481 = 93 %

Durchschnittliche Anzahl der Perseiden / h

70

132

Helligkeitsverteilung der Perseiden

Helligkeit

Anzahl
11./12.8.

%

Anzahl
12./13.8.

%

- 2 m

   

2

0,5

- 1 m

10

3,5

11

2,3

0 m

18

6,3

31

6,5

+ 1 m

48

16,7

86

17,9

+ 2 m

73

25,4

86

17,9

+ 3 m

99

34,5

209

43,6

+ 4 m

39

13,6

54

11,3

Gesamt

288

 

481

 

Bei den sehr hellen Meteoren (Helligkeit +1 m und heller) war der Anteil in beiden Nächten fast gleich (26,6 % bzw. 27,2 %). D.h. jeder vierte Perseid war so hell. Und da Meteore des Perseidenstromes erst ab einer Helligkeit von ca. + 1 m fotografisch erfasst werden können, bestand die Möglichkeit, in der Nacht 11./12. 8. rund 80 bzw in der Nacht 12./13.8. rund 130 Meteore bei der Verwendung von hochempfindlichem Film abzubilden.

Häufigkeitsverteilung der Perseiden

 

11./12.8.97

11/12.8.97

12./13.8.97

12./13.8.97

Beobachtungszeit MESZ

Perseiden

andere M.

Perseiden

andere M.

23.00 bis 0.00

30

13

   

0.00 bis 1.00

65

14

   

1.00 bis 2.00

97

14

122

13

2.00 bis 3.00

85

13

147

11

3.00 bis 4.00

   

137

11

4.00 bis 4.30

   

58

2

Auffällig ist bei der Häufigkeitsverteilung, daß die Anzahl der Meteore in der Nacht vom 11./12. 8. 97 ab 23.00 Uhr in den ersten 3 Stunden um je ca. 30 pro Stunde zunahm, in der Zeit von 2.00 bis 3.00 Uhr aber dann wieder leicht zurückging. Bemerkenswert auch, daß die Anzahl der sporadischen bzw. anderen Meteore mit 13 bzw. 14 je Stunde ausgesprochen konstant blieb. dieser Effekt war auch in der folgenden Nacht zu bemerken.

In der Nacht vom 12./13. 8. war die Aktivität des Perseidenmeteorstromes schon wesentlich höher als in der Nacht zuvor. Von 1.00 bis 2.00 Uhr waren in dieser Nacht um 25 Meteore (= + 26 %) mehr zu sehen als in der Nacht vorher und von 2.00 bis 3.00 Uhr waren es sogar um 62 Meteore (= + 73 %) mehr.


Vereinsveranstaltungen im September und Oktober

  • Mittwoch, 10. September: öffentliche Führung auf der Sternwarte Gahberg ab 20.00 Uhr
    Nähere Information zur aktuellen Führung können Sie über unser Servicetelefon (Tel.: 07662/8297) einholen.
  • Samstag/Sonntag, 13./14. September: Münchner Astrotage und Vereinsausflug

     

    Vereinsausflug zur Astronomiemesse in München am 13. September 97

    Auch heuer findet wieder ein eintägiger Vereinsausflug ins benachbarte Ausland statt. die Reise wird uns zu einer Astronomiemesse in München führen, wo ein Astronomieinteressierter sicher etwas für sein Hobby finden wird. Weiters wird es die Möglichkeit geben, die Stadt selber zu besichtigen und Einkäufe zu tätigen.

    • Abfahrt: Samstag 13. September, morgens am Busbahnhof Vöcklabruck (Öttlstrasse)
    • Ankunft: ca. 10 Uhr in München
    • Messezeit: 10-22Uhr
    • Abfahrt in München: 17 Uhr
    • Ankunft in Vöcklabruck: 20 Uhr
    • Fahrpreis: Erwachsene 290.- öS und Kinder 190.- öS
    • Anmeldung: bei Petz Peter, Ohlsdorferstrasse 40c, 4810 Gmunden, Tel.: 07612 / 70658

 

  • dienstag, 16. September: Totale Mondfinsternis - siehe Titelseite und Sonderführung auf der Sternwarte Gahberg ab 19.00 Uhr. Bei Schlechtwetter treffen sich die Beobachter ab 19 Uhr im Gasthaus Kogler!
  • Samstag, 20. September: Tag der offenen Tür
    14-19 Uhr und bei Schönwetter letzte Führung für das Jahr 1997 - ab 19Uhr

    die Sternwarte Gahberg ist ab 14Uhr bis 19Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. die Besucher werden mit Kaffee und Kuchen in die Arbeitsgebiete der Sternwarte Gahberg eingeführt. Wie jedes Jahr stehen unsere aktiven Mitglieder für Fragen jeglicher Art zur Verfügung. Auf ein Kommen freut sich der Astronomische Arbeitskreis Salzkammergut.

    Bei Schönwetter findet ab 19Uhr die letzte Führung für das Jahr 1997 statt
  • Samstag/Sonntag, 20./21. September: CCD-Workshop - siehe Seite 4
  • Freitag-Sonntag, 26.-28. September: 13. ITT- Internationales Teleskoptreffen in Kärnten auf der Emberger Alm
    Nähere Information erhalten Sie von Wolfgang Ransburg, Wasserburger Landstraße 18a, D-81825 München, Tel/Fax: 089 425531
  • dienstag, 7. Oktober: Monatliches Vereinstreffen im Gasthaus Kogler, Gahberg
    Beginn: 19.30Uhr

Sammelbestellung "Das Himmelsjahr 1998"

Wer wissen will, was am Himmel los ist, für den bietet dieses KOSMOS Himmelsjahrbuch auf 256 Seiten mit ca. 200 Zeichnungen, 20 Farbfotos und ca. 80 Tabellen im Format 14,8 x 21cm die ideale Information.

Viele Sternfreunde nützen schon seit langem dieses Jahrbuch, das wir gemeinsam bestellen, da das Buch sehr oft schnell vergriffen ist. Wer noch nicht auf der Sammelbestelliste verzeichnet ist, soll bitte so rasch wie möglich seine Bestellung an Erwin Filimon, Sachsenstrasse 2, A-4863 Seewalchen, Tel. 07662-8490 durchgeben. Das Buch kostet 181.-- öS

Foto-Seminare und Workshop

3-dimensionale Raumbildfotographie Samstag, 4. Oktober, Beginn: 9.30Uhr

Nach diesem Workshop in die phantastische dritte Dimension werden Sie alle bisher bekannten Fotographien nur noch als "Flachbild" bezeichnen können. Er bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit, nicht nur das System kennenzulernen, sondern auch moderne Raumbildkameras, die Rahmung und den professionellen 3-D Diaprojektor für Grossprojektion, in allen Schritten, von der Aufnahme bis zur Faszination Raumbildprojektion. Für alle Fälle: am Abend gilt "OPEN END"

  • Teilnehmeranzahl: 12-22 Personen, Anmeldeschluss: 25.9
  • Veranstaltungsort: Vöcklabruck, O.Ö., Kursbeitrag inkl. MWSt.: 350.- öS,
  • Anmeldung unter Tel: 07672-75 68 21, Karl O. Müller&Co.KG, Postfach 58, 4840 Vöcklabruck 

Color- und Schwarzweiss-FotolaborSonntag, 19. Oktober, Beginn: 10Uhr

Aufnahme, Filmentwickeln, Kontaktbogen, FOTOWAND-Referenzkarten und Analyser-Messtechnik, Papierbildverarbeitung in Schale und Thermaphot Maschine. Sie sehen alle Geräte für das eigene Fotolabor. Sie lernen den Gesamtbereich Dunkelkammer kennen!

  • Teilnehmeranzahl: 10-18 Personen , Anmeldeschluss: 10.10
  • Veranstaltungsort: Vöcklabruck,O.Ö., Kursbeitrag inkl. MWSt.: 350.- öS,
  • Anmeldung unter Tel: 07672-75 68 21, Karl O. Müller&Co.KG, Postfach 58, 4840 Vöcklabruck

Sternwartenkuppel zu verkaufen

Unser Mitglied Hr. Dipl. Ing. DDr. Plohberger, Pelmberg 34, 4202 Hellmonsödt, verkauft seine Sternwartenkuppel mit Laufkranz, Durchmesser 3,7 Meter, zu einem sehr günstigen Preis. Tel. 07215-2902

     

     

 

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