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Folge # 163
August
2001
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Astronomische Informationen für Mitglieder und Freunde des Astronomischen
Arbeitskreises Salzkammergut
Informationstelefon: 07662 / 8297
STERNWARTE GAHBERG |
Die Nacht der Sternschnuppen:
Freitag, 10. August 2001
Die Sternwarte Gahberg lädt zur gemeinsamen
Beobachtung ein
Der Perseiden-Meteorstrom 2001
Zur Erinnerung: Sternschnuppen oder Meteore sind relativ kleine
Gesteinsbrocken (oft nur so groß wie eine Erbse) aus dem Weltall, die
mit großen Geschwindigkeiten (bei den Perseiden 67 Kilometer je
Sekunde) in die Erdatmosphäre eindringen, sie werden durch den
Luftwiderstand abgebremst und verglühen durch die Reibung an den
Luftmolekülen. Zudem
wird auch noch ein Luftschlauch entlang ihrer Bahn ionisiert und zum
Leuchten angeregt. Von der Erdoberfläche aus sehen wir im Normalfall
einen solchen Meteor nur in etwa ½ bis 1 Sekunde lang.
Vermehrt treten Meteore auf, wenn unsere Erde die Bahn von
sogenannten Meteorströmen kreuzt. Dies geschieht im Fall der Perseiden
von Ende Juli bis 20. August. Um den 12. August herum
"durchfliegt" unsere Erde den dichtesten Teil dieses Stromes
und die Meteore treten am zahlreichsten auf.
Man spricht dann vom Maximum eines Meteorstromes. In den vergangenen
Jahren konnten wir beim Maximum der Perseiden des öfteren 150 bis 200
Sternschnuppen in einer Stunde beobachten. Meteorströme sind
Überbleibsel bzw. Auflösungsprodukte von Kometen und ziehen ihre
Bahnen um die Sonne. Es mag Tausende solcher Ströme geben, aber nur
etwa 50 treffen auch mit der Umlaufbahn unserer Erde zusammen und
führen dann zu den jährlich wiederkehrenden stärkeren und
schwächeren Meteorströmen. Die Meteore treten auf parallelen Bahnen in
die Erdatmosphäre ein. Für uns erscheint es so, als würden alle
Perseiden scheinbar aus einem Punkt am Himmel kommen. Dieser auch
Radiant genannte scheinbare Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild
Perseus, daher stammt auch der Name "Perseiden"
Wir laden am Freitag, den 10. August, ab 21.00 Uhr zur gemeinsamen
Beobachtung auf die Sternwarte Gahberg ein
Wenn Sie wirklich komfortabel beobachten wollen, so empfehlen wir
Ihnen einen Liegestuhl und Schlafsack mitzubringen - doch Vorsicht,
schon so mancher Meteorbeobachter ist erst am nächsten Morgen wieder
aufgewacht. Viele Beobachter bleiben die Nacht über auf der Sternwarte
am Gahberg. Der Mond wird leider die Beobachtung etwas stören, da er ab
23:00 Uhr aufgeht.
Wenn Sie mit uns beobachten wollen, fahren Sie bitte das letzte
Stück zur Sternwarte nur mit Abblendlicht - DANKE.
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Die totale Sonnenfinsternis vom 21.6.2001 in Lusaka
(Sambia)
ein Reisebericht von Dr. Oskar Ritter,
Fotos: Stefan Pfeiffer
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Der Entschluss, die totale Sonnenfinsternis im Juni 2001 in Afrika zu
beobachten, stand für Stefan Pfeiffer und mich schon im Sommer 2000 fest, als
wir hörten, über unser Vorstandsmitglied Rudolf Conrad (Wien) und einen
Piloten (Max Schwendenwein) der Austrian Airlines würde ein Charterflug nach
Lusaka organisiert. Denn für diese Jahreszeit sollten die
Witterungsverhältnisse für Sambia außerordentlich gut sein und die kurze,
wenn auch weite Reise versprach finanziell im Rahmen zu bleiben.
Also galt es, rechtzeitig mit den nötigen Vorbereitungen zu beginnen. Die
Mitnahme größerer Montierungen kam für uns nicht in Frage. Anfangs des Jahres
kaufte ich mir (endlich!) ein stabiles Dreibeinstativ und - die Idee stammte von
Rudolf Conrad - einen kräftigen Getriebeneiger. Ein weiterer Neiger wechselte
auch für Stefan den Ladentisch. Dazu kam für mich eine "Russentonne"
(Teleobjektiv 1000mm, F10). Mich störte allerdings, dass man aufgrund der
azimutalen Anordnung der Gerätschaften beim Beobachten und Fotografieren immer
in zwei Achsen korrigieren musste und bei ungenügender "Ein-Nordung"
(bzw. "Ein-Südung" in Sambia) die Sonne bei einer Brennweite von
1000mm rasch "verlieren" konnte. Hier hatte Stefan die geniale Idee,
speziell für Lusaka (15° südliche Breite) einen einfachen, dafür aber
stabilen parallaktischen Stativaufsatz aus Eisenblech zu bauen, welcher
schließlich sogar in Serienproduktion ging (3 Stück).
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Aufgrund eines
Lichtspaltes an der Nordseite des Aufsatzes und einem azimutal angeordneten
Gradnetz im Inneren des Aufsatzes war es uns sogar möglich, die "Ein-Südung"
ohne Sterne und ohne Kompass am Taghimmel mit Hilfe unserer Sonne vorzunehmen.
Am
20. Juni um 11 Uhr ging's dann zunächst mit dem Zug nach Wien und mit dem
Shuttle-Bus zum Flughafen nach Schwechat. Nach einem angenehmen, aber
schlaflosen achtein-halbstündigen Flug landeten wir (264 Passagiere) mit
unserem Airbus um etwa 3.15 Uhr früh bei sternklarer Nacht in Lusaka, wo
wir schon vom Flughafenpersonal freundlich empfangen wurden. Überhaupt
fiel uns auf, dass der ganze Aufenthalt in Lusaka von den lokalen
Behörden äußerst gut organisiert war. Da Stefan und ich die Nacht nicht
im (kalten) Freien verbringen wollten, warteten wir bis Sonnenaufgang
(kurz vor 7 Uhr) in der großen Halle des Flughafengebäudes. Nach kurzem
Fußmarsch zum vorbereiteten Beobachtungsgelände, das sich auf einem
Militärcamp des Flughafens befand, und einem gemütlichen Frühstück in
einem der dort befindlichen Zelte, stellten wir am späteren Vormittag
unsere Geräte auf. Es war immer noch wolkenlos, lediglich am
Nordosthorizont zeigten sich einige niedrige Rauchsäulen brennender
Felder. Etwas Sorgen machten mir aber die zum Teil kräftigen Windböen in
Verbindung mit meiner Russentonne und der langen Brennweite von 1000mm,
doch der Wind legte sich weitgehend bis zum Nachmittag.
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Pünktlich um 13.42 Uhr machte sich der Mond vor der Sonne zum 1. Kontakt
bemerkbar. Der Jubel der Finsternisbeobachter, zu denen auch jede Menge
einheimischer Beobachter zählten, war bereits so groß, dass man meinte,
zu Beginn der totalen Phase könnte die Begeisterung nicht größer sein.
Wir täuschten uns. Um den Trubel komplett zu machen, hatte sich auch der
Staatspräsident von Sambia angekündigt, der auch prompt mit großem
Gefolge während der partiellen Phase auf unserem Gelände eintraf. Seine
Sicherheitsleute hatten ausgerechnet auch ein Fernrohr in unserer
unmittelbaren Nachbarschaft auserkoren, durch das der Präsident
unbedingt blicken sollte. Dies wiederum animierte Stefan und mich,
unsererseits Sicherheitsbarrikaden aus Tischen und Stühlen aufzubauen,
um unsere Stative vor möglichen unachtsamen Beinen zu schützen. Der
Präsident begnügte sich aber mit anderen Fernrohren. Beim 2. Kontakt
kurz vor 15.10 Uhr schwappte schließlich die Begeisterung vollends
über. Aus dem Platzlautsprecher vernahmen wir so etwas wie "Oh my
God!" und "Hallelujah!". Auch wir waren begeistert und
berührt zugleich von dem phantastischen Naturschauspiel, dass sich uns
am völlig wolken-losen Himmel bot. Unsere Kameras klickten fast
unaufhörlich. Der Anblick der verfinsterten Sonne mit ihren roten
Protuberanzen und der strahlenden Korona in meinem Feldstecher war
unbeschreiblich schön. Nach genau dreieinhalb Minuten zeigte sich die
Sonne zum dritten Kontakt. Nun war die Spannung großer Freude über das
Erlebte gewichen. Wir fotografierten weiter bis zum 4. Kontakt um etwa
16.28 Uhr.
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Die Sonne war nun schon auf etwa 15° Höhe gesunken. Zufrieden packten
wir unsere Ausrüstung zusammen, luden alles auf ein Gepäckwagerl und
spazierten noch bei Tageslicht zurück zum Flughafen. Als wir gegen 20 Uhr
unser Flugzeug bestiegen, stachen mir noch Alpha und Beta Centauri und das
Kreuz des Südens ins Auge. Auch davon hieß es Abschied zu nehmen, als
unser Airbus pünktlich um 20.30 Uhr abhob. Nun gönnten wir uns nach rund
40 Stunden die ersten paar Stunden Schlaf. Eine großartige Reise ging am
Morgen des 22. Juni dem Ende zu.
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Sonnenfinsternis 2001
ein Bericht von Stefan Felber
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Angelockt von einem "Tagesausflug" nach Lusaka wollten mein
Bruder Christof und ich auch dorthin reisen, jedoch mit zumindest einer
Woche Aufenthalt. Aus Termingründen war uns ein Flug nach Lusaka
unmöglich. Auch ein Flug ins benachbarte Zimbabwe nach Harare war aus
finanziellen Gründen nicht interessant. Als einzige sinnvolle und sogar
günstigere Variante entschlossen wir uns für einen Flug nach
Johannesburg.
Somit begann unsere Reise in Linz, über Frankfurt flogen wir weiter
nach Johannesburg. Dort stand für uns ein Leihwagen bereit und mit dem
wir sofort in Richtung Zimbabwe aufbrachen. Wir planten die
Sonnenfinsternis in Zimbabwe in der Nähe des Mana Pools National Park zu
betrachten, da dort die Zentrallinie verlief.
Doch wurde uns schnell bewusst, dass wir uns in Afrika befanden und
nicht alles nach europäischen Maßstäben verlief. Auf einen längeren
Aufenthalt an der Grenze wegen den aufwendigen Formalitäten waren wir
eingestellt, jedoch wussten wir nur von einer "Benzinknappheit"
in Zimbabwe. Die Empfehlung lautete daher: "bei jeder Gelegenheit
voll tanken", tatsächlich erhielten wir keinen Tropfen Treibstoff.
Vorsorglich hatten wir noch in Südafrika vollgetankt plus 80 Liter
Reserve. Auch wenn wir mit der Treibstoffmenge eine Reichweite von 1940 km
(!) erzielten, war nicht mehr daran zu denken in Zimbabwe zu bleiben.
Kurzfristiger Entschluss: Besichtigung des Zambezi National Park und
der Victoria Falls - die weltweit größten Wasserfälle - in Zimbabwe,
dann Weiterreise nach Zambia. Unser Ziel war jedoch nicht der Flughafen
von Lusaka, wo auch die 980.000 Einwohner-Stadt ein "Eclipse-Festival"
veranstaltete, sondern eine Ortschaft ca. 40 km nördlich von Lusaka in
der Zentrallinie.
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An unserem Beobachtungsstandort waren wir mit 3 holländischen Astronomen
zusammen, die uns dank GPS erklärten, dass wir exakt an der Zentrallinie
waren. Zunächst dachten wir - wir waren zu fünft - es wären kaum Leute
hier, so ungewohnt still war es. Doch als die Sonne vom Mond gänzlich
verdeckt wurde, hörten wir die Schreie der Begeisterung von vielen Leuten
in der näheren Umgebung. Vom Wetter gab es erwartungsgemäß keine
Probleme. Bemerkenswert war auch der Temperaturabfall von 24,3°C auf
13,4°C. Die Dauer von 3min 29s tat für die Schönheit dieser Landschaft
sein Übriges.
Am Höhepunkt unserer Reise angekommen, mussten wir anschließend
zügig den Rückweg nach Johannesburg antreten. 1800 km lagen vor uns, die
wir in ca. 48 Stunden bewältigen sollten. Nachdem die Tage nur für 11
Stunden die Sonne zeigten und die Dämmerungszeit auch sehr kurz war,
hieß es die Zeit gut einzuteilen. Da die Straßenverhältnisse vor allem
an den Hauptverbindungen recht gut waren, gab es keinerlei Probleme und
wir erreichten pünktlich unser Flugzeug in Johannesburg zur Heimreise.
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Teleskopinformationsschau am Gahberg
Veranstalter Astronomischer Arbeitskreis Salzkammergut /
Sternwarte Gahberg
in Zusammenarbeit mit:
- Teleskop-Service Wolfgang Ransburg, München
- Astrostudio Fa. Kamera Gerald Rhemann, Wien
- Alois Ortner, Mäder Vorarlberg - Optikprüfung und Justierung
Teleskopinformationsschau am Wochenende 6./7. Oktober 2001 im
Alpengasthof Kogler am Gahberg bei Weyregg am Attersee bzw. auf der
Sternwarte Gahberg, Samstag 6.10.2001 nachmittags ab 14.00 Uhr und Sonntag
7.10.2001 ab 10.00 Uhr.
Am Sonntag, den 7.10.2001, findet von 13.00 bis 17.00 Uhr ein Tag der
offenen Tür auf der Sternwarte Gahberg statt.
Nutzen Sie die Gelegenheit für einen Teleskopkauf, den Test des
eigenen Gerätes oder für die Erweiterung des vorhandenen
Instrumentariums und Zubehörs.
Ergebnisse der Optik Prüfungen vom Astroworkshop
Die Prüfbilder der Fotoobjektive, die auf dem Astro-Workshop gemessen
wurden, sind in unserem online Bilderarchiv abrufbar (Kategorie "Optic
Tests" in der Bildergalerie) oder über diesen
Link.
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Sternwarte aktuell
Anfang Mai wurde die Alt-AD6 Außenmontierung defekt. Der Deklinations
Motor hatte einen Fehler und es musste die Achse ausgebaut werden. Damit
ist das wichtigste Gerät für die Astrofotografen außer Betrieb gesetzt.
Die Bretter unter der Kuppel mussten erneuert werden. Da dieser Bereich
extrem der Witterung ausgesetzt ist, wurden nun Bitumen-Dachschindel
verwendet. Georg Emrich und Klaus Eder haben diese Arbeit erledigt.
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Herzlichen Dank für die stetige Pflege des Rasens rund um die
Sternwarte Gahberg durch Sabrina Tischlinger.
Im Beobachtungsraum wurden nun Lautsprecher installiert und eine
CD-Anlage mit Verstärkern aufgestellt. Somit können wir unsere
Führungen auch mit entsprechender Musik gestalten. Sven Berger hat die
Anlage besorgt und installiert.
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Bericht von der
Jahreshauptversammlung 2001
In der Jahreshauptversammlung des Astronomischen Arbeitskreises
Salzkammergut vom 1. Juni 2001 wurden folgende Personen in den Vorstand
des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut gewählt.
Der Vereinsvorstand umfasst insgesamt 27 Personen:
- OBMANN:
- Erwin Filimon, Bankangestellter, geb.15.8.59, Sachsenstraße 2, 4863
Seewalchen
- Obmann-Stellvertreter und KASSIER
- Robert Orso, EDV-Techniker, geb. 12.4.64, Hauptstraße 14, 4863
Seewalchen
- SCHRIFTFÜHRER:
- Harald Strauß, Technischer Angestellter, geb. 5.10.62, Moosweg 66,
4812 Pinsdorf
- Schriftführer-Stv. und Beirat:
- Sven Berger, Techniker, geb. 18.10.69, Eibenstraße 18/1/4, 4600
Wels
- SACHWART STERNWARTE
- Hannes Schachtner, Telematiker, geb. 19.7.70, Stadtplatz 28, 4840
Vöcklabruck
- Sachwart Sternwarte Stv. und Beirat:
- Klaus Eder, Papiermacher, geb. 22.5.63, Bruckenthalstraße 7, 4863
Seewalchen
- Kassier-Stv. und Beirat
- Petz Peter, Montagehelfer, geb. 2.12.59, Ohlsdorferstraße 40 c,
4810 Gmunden
- BEIRÄTE:
- Hermann Koberger, Konstrukteur, Rohrwies 2, 4871 Zipf
Gert Kroner, Chemiker, geb. 16.9.70, Sachsenstraße 27, 4863
Seewalchen
Gerald Hummer, Angestellter, geb. 28.8.47, A. Schweitzerstraße 8/72,
4600 Wels
Alfred Mayr, Konstrukteur, geb. 10.1.61, Jul. Wimmerstraße 6, 4863
Seewalchen
Walter Gross, Bankangestellter, geb. 29.10.57, Baumgarting 21, 4851
Gampern
Georg Emrich, Techniker, geb. 4.12.65, Dürnauerstraße 55, 4840
Vöcklabruck
Wolfgang Vogl, Beamter, geb. 21.9.69, Am Pfarrerfeld 53, 4840
Vöcklabruck
Stefan Pfeiffer, Chemiker, geb. 2.6.36, Bahnhofstraße 23, 4860
Lenzing
Gerold Trawöger, Schuhfacharbeiter, 12.6.59, Passauerstraße 98, 5163
Mattsee
Christoph Kaltseis, Zahntechniker, geb. 24.4.75, 4676 Aistersheim 46
Katharina Durstberger, Student, geb. 16.6.78, Kemating 31, 4661
Roitham
Rudolf Conrad, Offsetdrucker, geb. 17.1.48, Görgengasse 2, 1/3/16,
1190 Wien
Wolfgang Piracher, Pensionist, geb. 30.3.48, Kirchengasse 9, 5280
Braunau
Markus Mühllechner, Tischlermeister, geb. 16.1.67, St. Kollmann 2,
4874 Schildorn
Andreas Mayr, Metallfacharbeiter, geb. 9.1.1974, Untere Au 17, 4654
Bad Wimsbach
Christian Mayr, Technischer Angestellter, geb. 18.10.1975, Untere Au
17, 4654 Bad Wimsbach
Wolfgang Hubinger, Facharbeiter, geb. 30.8.80, Bach 83, 4852 Weyregg
Kurt Föttinger, Elektroniker, geb. 2.3.1957, Salzburgerstraße 92a,
4800 Attnang-Puchheim
Dr. Oskar Ritter, Finanzbeamter, geb. 3.3.60, 4871 Zipf 63
Peter Großpointner, Dreher, geb. 9.8.60, Brennerstr. 8, 4820 Bad
Ischl
- als Revisoren sind 2001 tätig:
- Mag. Anton Kellner, Lehrer, geb. 12.2.57, Hohenzellerstraße 46,
4910 Ried
Othmar Rospickhofer, Pensionist, Straß 18, 4850 Timelkam
Mitgliedsbeitrag
Viele Jahre blieb der Mitgliedsbeitrag des Astronomischen
Arbeitskreises Salzkammergut ohne Erhöhung. Durch den Kauf des
Grundstückes der Sternwarte Gahberg ist jedoch unsere Vereinskassa für
die nächsten 10 Jahre mit einem jährlichen Aufwand von 30.000,-- für
die Bezahlung des Grundkaufes belastet. In der Jahreshauptversammlung
wurde daher erstmals seit dem Jahr 1995 eine Erhöhung des
Mitgliedsbeitrages einstimmig beschlossen.
Ab dem Jahr 2002 beträgt der Mitgliedsbeitrag
für Erwerbstätige öS 220,16 = 16 Euro (bisher 190,--)
für Jugendliche ohne Einkommen öS 151,36 = 11 Euro (bisher 120,--)
Alle Mitgliedsbeiträge wurden somit um öS 30,-- erhöht. Wir ersuchen
alle unsere Mitglieder um Verständnis für die Erhöhung, die ohnehin
sehr gemäßigt ausgefallen ist. Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre
Unterstützung.

Auslandsmitgliedern - Mitgliedsbeitrag wird reduziert
Für Auslandsmitglieder wurde bisher ein um öS 50,-- erhöhter Beitrag
eingehoben. Ab dem Jahr 2002 zahlen auch Auslandsmitglieder den gleichen
Beitrag wie inländische Mitglieder, vorausgesetzt sie erhalten die
Astro-Info via E-Mail.
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Der Sternenhimmel im September und Oktober
| Sonnen- |
-aufgang |
-untergang |
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Mondlauf |
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| 15.8. |
5:54 |
20:23 |
|
4.8.. |
Vollmond |
| 31.8. |
6:18 |
19:51 |
|
19.8. |
Neumond |
|
|
|
|
|
|
| 15.9. |
6:41 |
19:19 |
|
2.9. |
Vollmond |
| 30.9. |
7:03 |
18:46 |
|
17.9. |
Neumond |
Planetenlauf
Merkur: kann im August und September nicht beobachtet werden.
Venus: ist am Morgenhimmel zu finden und wandert aus dem Sternbild
Zwilling in den Krebs und weiter in den Löwen, dabei nimmt die
Sichtbarkeitsdauer immer weiter ab
Mars: kann am Abendhimmel im Sternbild Skorpion gefunden werden.
Im September wandert der rote Planet weiter in den Schützen, wobei die
Helligkeit weiter abnimmt.
Jupiter: ist in der zweiten Nachthälfte im Sternbild Zwilling zu
finden.
Saturn: kann ebenfalls in der zweiten Nachthälfte im Sternbild
Stier beobachtet werden.
Besondere Ereignisse
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- 14.8. Mond sehr nahe Saturn
- 15.8. Mond bei Jupiter
- 16.8. Mondsichel steht zwischen Venus und Jupiter
- 27.8. Mond bei Mars
- 10.9. Mond bei Saturn
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- 12.9. Mond bei Jupiter (die Bedeckung des Jupiter durch den Mond
findet leider in den Mittagsstunden statt und kann nur im Teleskop
beobachtet werden)
- 15.9. Mond bei Venus
- 25.9. Mond bei Mars
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Komet Linear A2
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Ein Jahr nach dem spektakulären Auseinanderplatzen des Kometen
"Linear S4" begeistert wieder ein Komet mit dem gleichen Namen
die Amateur-Astronomen: "Linear A2" (korrekt: C/2001 A2) ähnelt
seinem Vorgänger, da er nach der Entdeckung in mehrere Teile zerbrochen
ist. Der Komet leuchtet immer wieder hell auf, so dass er in manchen
Nächten fast mit bloßem Auge zu sehen ist.
Linear A2 wurde im Januar von einem Roboter-Teleskop in New Mexico
entdeckt. Bis April geschah nichts Ungewöhnliches, doch dann erhöhte der
Komet seine Leuchtkraft innerhalb weniger Tage um das Hundertfache. Der
Kern des Kometen hatte sich in zwei Teile gespalten.
Wenn ein Komet zerbricht, gelangt an flüchtigen Stoffen reiches
Material an die Oberfläche und verdampft unter der Strahlung der Sonne
wodurch die Helligkeit eines Kometen sprunghaft ansteigen kann.
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Am 14. Mai zeigten Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der
Europäischen Südsternwarte, dass eines der beiden Fragmente sich erneut
geteilt hatte. Die drei Bruchstücke bewegen sich jetzt auf nahezu
parallelen Bahnen um die Sonne. Die zwei zuletzt gespaltenen Teile sind
500 Kilometer voneinander entfernt, das dritte Bruchstück hat sich schon
mehr als 7.000 Kilometer von den anderen beiden entfernt.

Komet C2001 A2 (c) Georg Emrich
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