und seine Helligkeit ist soweit angestiegen, dass er
nun auf jeden Fall mit bloßem Auge am Himmel zu sehen sein müsste.
Bis ca. 15. Jänner 2005 steht der Komet dann besonders ideal am
Abendhimmel. Von 6. bis
8. Jänner befindet er sich sehr nahe am schönen Sternhaufen der
Plejaden. Bis ca. 10. Jänner sollte der Komet auch noch heller werden.
Dann wird seine Helligkeit jedoch wieder langsam abnehmen. Ab 11. Jänner
tritt Machholz ins Sternbild Perseus ein und ist nun schon gegen 19.30
Uhr fast senkrecht über uns zu beobachten. Das ist die beste
Zeit zur Beobachtung dieses Kometen überhaupt – maximale Helligkeit
und senkrechte Stellung über uns am Himmel.
Ab 16. Jänner
beginnt wieder das Mondlicht zu stören. Vollmond ist am 25. Jänner.
Kometenbeobachter müssen nun wieder eine Pause einlegen, denn erst
ab 28. Jänner kann man den Kometen wieder ohne störendes
Mondlicht beobachten. Ab 27. Jänner befindet sich der Komet bereits
im Sternbild Kassiopeia. Der Komet ist nun auch die ganze Nacht zu beobachten.
Er ist zirkumpolar, d.h. er geht nie unter dem Horizont unter. Seine
Helligkeit wird auch bereits zurückgegangen sein, aber Komet Machholz
sollte trotzdem noch mit freiem Auge zu sehen sein.
Bis Mitte Feber bleibt
der Komet im Sternbild Kassiopeia, ist gut zu sehen, aber er wird doch
deutlich schwächer, bleibt aber ein schönes Feldstecherobjekt.
Gemeinsame
Beobachtungen des Kometen von der Sternwarte Gahberg aus sind geplant.
Näheres
zum Kometen veröffentlichen wir laufend
auf unserer Homepage www.astronomie.at und am Infotelefon Nr. 076628297.
Mondfinsternis vom 28. Oktober war sehr gut zu sehen
Die Mondfinsternis konnte im gesamten Verlauf von einem Team auf der
Sternwarte Gahberg verfolgt werden. Durch den Föhn gab es klaren
Himmel, der dichte Bodennebel blieb tief im Tal liegen. Nur wenige Beobachter
fanden den Weg zur Sternwarte, schuld daran waren wahrscheinlich die
schlechten Wettervorhersagen und die ungastliche Zeit. Diejenigen, die
dabei waren, konnten das Schauspiel in voller Länge bei angenehmen
15 ° C Außentemperatur verfolgen. Wer's verpasst hat, bekommt
erst wieder am 3.3.2007 die Gelegenheit zur Beobachtung einer Mondfinsternis.
Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass es nun bei 4 Mondfinsternissen
hintereinander in den Jahren 2003 und 2004 immer bestes Beobachtungswetter
gab.
Geminiden-Meteore überraschten
In der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 13. auf 14. Dezember hat
sich der Gahberg endlich nach tagelangem Hochnebel, nebelfrei gezeigt
und bot einer Beobachtungsgruppe (Stefan Pfeiffer, Erwin Filimon, Norbert
Huber, Georg Emrich, Kurt Föttinger, Anton Kellner, Alois Doblinger)
idealste Bedingungen zur Beobachtung: Trockene Luft, keine Luftunruhe,
sehr dunkler Himmel, angenehme Temperaturen (um 0 °). Eine Beobachtungsnacht
wie es nur wenige gibt.
 #3854 Geminiden-Meteor im Sternbild Orion - Erwin Filimon |
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Ursprünglich wollten wir nur den Kometen Machholz beobachten, doch
die Geminiden-Sternschnuppen wurden zur Attraktion dieser Beobachtungsnacht
und boten ein grandioses Schauspiel. Von 23.33 bis 0.00 Uhr (bei 20 %
Himmelsabdeckung durch Bäume und Gebäude) konnten 91 Sternschnuppen
gezählt werden. (das sind umgerechnet an die 200 Meteore je Stunde).
Eine nochmalige Zählung von 0.30 bis 0.40 Uhr brachte 79 Meteore
in 10 Minuten (das sind hochgerechnet an die 470 Meteore je Stunde)
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