Bessere Auflösung durch geringere Belichtungszeiten
Bei unterschiedlichen Belichtungszeiten fällt sofort auf, daß länger Zeiten ein
Aufblähen von Sternen hervorruft. Der Grund ist die Luft, die den Stern umherwandern
läßt.
Je kürzer die Belichtungszeit gewählt wird, desto besser die Abbildung. die
Belichtungszeit muß aber so gewählt werden, daß das schwächste noch aufzunehmende
Objekt ( Nebel, Stern ) gerade noch erfaßt wird und sich vom Hintergrund abhebt.
Geringere Nachführfehler
Es liegt auf der Hand, daß bei kürzerer Belichtungszeit die Wahrscheinlichkeit eines
Nachführfehlers durch Mechanik (Schneckenfehler), Wind, Leitfernrohr, ... geringer ist
und die Aufnahmen besser gelingen, als bei längeren Belichtungszeiten.
Bei der nachfolgenden Bilderserie sollte sich jeder selbst einen Eindruck verschaffen,
wie weit Theorie und Praxis eine Auswirkung auf die Bildverbesserung haben.
Mir persönlich sind nach der Bildbearbeitung nur geringe bis keine Unterschiede zu
lang belichteten Einzelaufnahmen aufgefallen.
Es fehlen noch Versuche mit mehr als vier Additionen mit geringeren
Belichtungszeiten.
Es ist jeder gerne dazu eingeladen, diesen Bericht zu erweitern, um wirklich einmal ein
eindeutiges Ergebnis zu diesem Thema mit seinen theoretischen Vorteilen zu erhalten. |